Newsletter E-Government Aargau – Dezember 2015
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser

Wir informieren Sie mit unserem Newsletter regelmässig über aktuelle Themen zu E-Government im Kanton Aargau.
 
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Fachstelle E-Government Aargau
Inhalt
Zweite E-Government Informationsveranstaltung
Mieterwechsel elektronisch melden
eUmzug ist auf Kurs
www.hallo-aargau.ch
Neuausrichtung E-Government Schweiz
Förderkredit verabschiedet
E-Government Aargau zu Besuch in Deutschland
Die Schweiz im internationalen Vergleich

Logo E-Government Information
E-GOVERNMENT INFORMATION
Erfolgreiche zweite E-Government Informationsveranstaltung
Am 22. Oktober 2015 fand die zweite E-Government Information Aargau für Vertreter der Aargauer Gemeinden und Interessierte der kantonalen Verwaltung statt. Die rund 90 Teilnehmenden erwarteten spannende Referate zum Thema
"E-Government: Wunsch oder Pflicht?"
Zudem erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die aktuellen E-Government Projekte ALSA und eUmzug.
Überraschungsgast Esther Niffenegger, erster weiblicher Offizier der Kampftruppen in der Schweiz, zeigte im Out-of-the Box-Referat, dass das persönliche Interesse oft hinter das Gesamtinteresse gestellt werden muss.
Das "E-Government Breakfast" im Anschluss an die Referate bot die Möglichkeit, sich über die neugewonnenen Eindrücke auszutauschen.


Drittmeldungen
ELEKTRONISCHE DRITTMELDUNGEN
Mieterwechsel elektronisch melden
Vermieterinnen und Vermieter können Mieterwechsel schon bald elektronisch an die Einwohnerkontrolle melden.
Aargauer Immobilienverwaltungen und Hauseigentümer sind gemäss kantonalem Gesetz dazu verpflichtet, Ein-, Um- und Wegzüge von Mieterinnen und Mietern den Einwohnerkontrollen zu melden. Diese sogenannten Drittmeldungen wurden bis anhin per Briefpost, Fax oder E-Mail übermittelt.
Der Verband Aargauer Einwohnerkontrollen und die Fachstelle E-Government Aargau verfolgen das Ziel, in Zukunft bei allen Gemeinden den Standard der elektronischen Drittmeldung einzuführen. Damit soll der Verwaltungsaufwand verringert und zugleich die Datenqualität verbessert werden.


e-Umzug
Das Projekt eUmzug ist auf Kurs
Dank dem Projekt eUmzugAG sollen umziehende Personen künftig den Behörden einen Umzug (Adressänderung innerhalb der Gemeinde, Zuzug, Wegzug) über das Internet bekannt geben können. Im Oktober 2015 konnte die Initialisierungsphase von eUmzugAG erfolgreich abgeschlossen werden.
Die Grundlagendokumente für die nachfolgende Konzeptphase wurden von einem fachlich und technisch versierten Team, bestehend aus Vertretern des Verbands Aargauer Einwohnerkontrollen, der Informatik Aargau und der Fachstelle E-Government erarbeitet. Diese Dokumente wurden am 15. Oktober 2015 durch das Steuerungsgremium eUmzugAG freigegeben. Die Aargauer Gemeinden wurden im Dezember 2015 detailliert über das Vorhaben informiert.


Logo hallo-aargau.ch
hallo-aargau.ch
Informationen für einen guten Start am neuen Wohnort
Die mehrsprachige Internetseite hallo-aargau hilft Zugezogenen, sich am neuen Wohnort zurechtzufinden. Sie finden hier die wichtigsten Informationen zu zwölf Themen des Alltags.
Die Informationen sind verständlich formuliert und mit weiterführenden Links und geeigneten Auskunftsstellen versehen. hallo-aargau kann in 13 Sprachen gelesen und die Sprache kann jederzeit gewechselt werden.


Logo E-Government Schweiz
E-GOVERNMENT SCHWEIZ AB 2016
Neuausrichtung von E-Government Schweiz
Die Geschäftsstelle von E-Government Schweiz hat eine neue Rahmenvereinbarung
E-Government Schweiz und eine neue E-Government-Strategie Schweiz erarbeitet. Strategie und Rahmenvereinbarung wurden vom Bundesrat in der Sitzung vom 18. November genehmigt. Die Konferenz der Kantonsregierungen entscheidet im Dezember über die beiden Grundlagendokumente.
Die überarbeitete Rahmenvereinbarung legt eine Erneuerung in der Steuerung von
E-Government Schweiz fest. Um den Steuerungsausschuss zu entlasten, wird neu ein Planungsausschuss geschaffen, der über Entscheidungskompetenz auf operativer Ebene verfügt.
Marlies Pfister, Leiterin der Fachstelle E-Government Aargau, wurde für die kantonale Delegation als Stellvertreterin in den Planungsausschuss gewählt. Ab dem 1. Januar 2016 erhält E-Government Schweiz zudem einen neuen Leiter der Geschäftsstelle: Es ist Cédric Roy, der bisherige E-Government-Verantwortliche des Kantons Wallis.

E-GOV FÖRDERUNG DES BUNDES
National- und Ständerat verabschieden Förderkredit
Der Bundesrat gibt im Rahmen der Standortförderung 17,7 Millionen Franken für die Förderung von E-Government aus. Dieser Beitrag kommt insbesondere dem Bereich
E-Government für KMUs zugute. In der Herbstsession stimmten sowohl der National- als auch der Ständerat dem Kredit zu. Der Kredit für die E-Gov-Förderung gehört zum Standortförderungspaket, das insgesamt rund 388 Millionen Franken schwer ist.

E-GOVERNMENT AARGAU ZU BESUCH IN DEUTSCHLAND
Marlies Pfister und Gérald Strub zeigen die Erfolgsfaktoren von E-Government auf
Marlies Pfister, Leiterin der Fachstelle E-Government Aargau, wurde vom Landkreis Ortenaukreis (D) eingeladen, im Rahmen des Workshops der acht "Modellkommunen
E-Government" Deutschlands, E-Government im Aargau vorzustellen. In ihrem Referat zeigte Pfister einem Fachpublikum auf, welche Faktoren in einer freiwilligen interföderalen Zusammenarbeit zum Erfolg führen können.
Gérald Strub wurde zum "eGovernment Summit 2015" in Bergisch Gladbach (D) eingeladen. In seiner Rolle als kommunaler Vertreter der Aargauer wie auch der Luzerner Gemeinden hielt Strub einen Vortrag zum Thema "Verbesserung der Akzeptanz von E-Government-gestützten Verwaltungsleistungen im kommunalen Umfeld". Die Schweizer E-Government Kooperationsform zwischen den Gemeinden, den Kantonen und dem Bund stiess auf grosses Interesse.

Logo E-Government Monitor 2015
NUTZUNG UND AKZEPTANZ VON ELEKTRONISCHEN BÜRGERDIENSTEN
Die Schweiz im internationalen Vergleich
Der E-Government Monitor 2015 der Initiative D21 zeigt, dass die Nutzung von E-Government in der Schweiz kontinuierlich steigt. 69 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer gaben an, innerhalb eines Jahres mindestens eine E-Government Dienstleistung genutzt zu haben. Damit liegt die Schweiz auf ähnlich hohem Niveau wie Österreich und Schweden und deutlich vor Deutschland. Die Befragten sind zudem mehrheitlich der Meinung, dass Smartphones und Tablets für die Abwicklung von Behördengängen in Zukunft wichtiger werden.