Newsletter E-Government Aargau – März 2016
Sehr geehrte Frau E-Government

Wir informieren Sie mit unserem Newsletter regelmässig über aktuelle Themen zu E-Government im Kanton Aargau.
 
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Fachstelle E-Government Aargau
Inhalt
E-Government im Aargau entwickelt sich positiv
Mieterwechsel elektronisch melden
Erfolgreiche Zusammenarbeit im elektronischen Baubewilligungsprozess
Rückblick auf sieben Jahre E-Government Schweiz
Neuausrichtung
E-Government Schweiz
Der Bundesrat setzt auf vom Markt entwickelte Systeme

Statusbericht E-Government Aargau 2015
STATUSBERICHT E-GOVERNMENT AARGAU
E-Government im Aargau entwickelt sich positiv
Der Statusbericht E-Government Aargau wurde im Januar 2016 von der Steuerung E-Government Aargau genehmigt und anschliessend vom Regierungsrat zur Kenntnis genommen.
Die Fachstelle E-Government Aargau überprüft im jährlich verfassten Statusbericht die Erfüllung der Ziele der E-Government Strategie Aargau.
Der Bericht gibt zudem einen Überblick über umgesetzte und geplante E-Government-Projekte.


2015 konnten zahlreiche E-Government-Vorhaben im Bereich aller strategischen Ziele umgesetzt werden. Die bestehenden E-Government Dienste generierten Nutzen und vereinfachten administrative Prozesse für alle Stakeholder deutlich.


ELEKTRONISCHE DRITTMELDUNGEN
Vermieter können Umzüge elektronisch an die Einwohnerkontrolle melden
Momentan (Stand März 2016) können rund 91 Prozent der Aargauer Einwohnerkontrollen die sogenannten Drittmeldungen elektronisch empfangen. Für die Aargauer Immobilienverwaltungen und Hauseigentümer wird die Meldung von Umzügen ihrer Mieterinnen und Mietern an die Einwohnerkontrollen somit einfacher und bequemer. Auch für die Einwohnerkontrollen sind die aktuellen und korrekten Registerdaten eine grosse Arbeitserleichterung.

Der Verband Aargauer Einwohnerkontrollen und die Fachstelle E-Government Aargau sind erfreut über die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden und die schnelle Umsetzung der elektronischen Drittmeldungen. In Zukunft soll die elektronische Übermittlung von Drittmeldungen im Kanton Aargau flächendeckend möglich sein. Das Projekt Drittmeldepflicht ist ein Beitrag zu schweizweiten, durchgängigen Verwaltungslösungen im Sinne der strategischen E-Government-Ziele des Bundesrates und der Aargauer Regierung.


ELEKTRONISCHER BAUBEWILLIGUNGSPROZESS
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Pilotgemeinden
Der Kanton Aargau möchte im Rahmen der kantonalen E-Government-Strategie den Baubewilligungsprozess vom Antragsteller über die Gemeinde bis zum Kanton in Zukunft durchgehend elektronisch abwickeln. Ziel ist eine benutzerfreundliche, möglichst medienbruchfreie elektronische Dienstleistung, welche sowohl dem Gesuchsteller als auch den Gemeinden und dem Kanton einen Mehrwert bringt.

Die elektronische Baubewilligungslösung wird seit September 2014 mit den drei Pilotgemeinden Möhlin, Aarburg und der Bauverwaltung Surbtal (Endingen, Lengnau, Tegerfelden) entwickelt. Nach der Einführung der elektronischen Baubewilligungslösung in den Pilotgemeinden werden ab der zweiten Hälfte 2017 weitere Gemeinden die Möglichkeit erhalten, die Lösung einzusetzen.


E-Government Schweiz
E-GOVERNMENT SCHWEIZ 2008 - 2015
Rückblick auf sieben Jahre E-Government Schweiz
Im Dezember 2015 hat der Steuerungsausschuss E-Government Schweiz das E-Government Programm offiziell abgeschlossen. Seit Anfang 2016 arbeiten der Bund, die Kantone und die Gemeinden auf Basis einer weiterentwickelten E-Government-Strategie und einer überarbeiteten Rahmenvereinbarung zusammen. Zum Thema E-Government Schweiz 2008 - 2015 wurde ein ausführlicher Schlussbericht veröffentlicht. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, die bisherige Vorsitzende des Steuerungsausschusses, zieht darin ein positives Fazit. Der Bevölkerung und Wirtschaft stünden heute viele elektronische Behördenleistungen zur Verfügung, die es erlaubten, Geschäfte zeitsparend und einfach abzuwickeln. Vorsitzender des Steuerungsausschusses ist nach Widmer-Schlumpfs Abgang neu Bundesrat Ueli Maurer.


Logo opendata.swiss
E-GOVERNMENT SCHWEIZ AB 2016
Neues Portal für Open Government Data
Das neue Schweizer Portal für Open Government Data (OGD) opendata.swiss ist online. Es ersetzt das bisherige Pilotportal opendata.admin.ch.

Auf der Plattform bieten Bund, Kantone, Gemeinden und weitere Organisationen unterschiedlichste Datensätze wie beispielsweise die Gemeindegrenzen der Schweiz, Bevölkerungsstatistiken, aktuelle Wetterdaten, historische Dokumente oder ein Verzeichnis der Schweizer Literatur. Gemeinsam ist den Datensätzen, dass Sie alle kostenlos heruntergeladen und weiterverwendet werden können. Das Portal ist eine Massnahme der OGD-Strategie Schweiz 2014 - 2018. Betrieben wird die Plattform vom Bundesarchiv.


ELEKTRONISCHE IDENTITÄTEN
Der Bundesrat setzt auf vom Markt entwickelte Systeme
Im Alltag kann eine Person ihre Identität mit einem Pass oder einer Identitätskarte beweisen. Im Internet ist dieser Beweis derzeit nur schwer zu erbringen. Daher braucht es für die digitale Welt einen elektronischen Identitätsnachweis. Der Bundesrat hat im Januar beschlossen, kein eigenes System für elektronische Identitäten (eID) entwickeln zu lassen. Entwicklung und Herausgabe der eID überlässt er privaten Anbietern. Die Rolle des Staats soll sich auf die Definition der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen und die Bereitstellung von Identitätsdaten beschränken. Für die Anbieter besteht die Möglichkeit, ihre eID-Systeme staatlich anerkennen zu lassen.