Kultur macht Schule – Ausgabe vom 28.01.2020
Kultur macht Schule – Ausgabe vom 28.01.2020
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Junge Frauen tanzen auf einer Bühne, drei gelbe Kreise
Guten Tag
Auch im neuen Schuljahr bietet "Kultur macht Schule" eine Palette attraktiver Kulturangebote und Veranstaltungen an. Das Animationsfilmfestival Fantoche findet vom 3. bis 8. September in Baden statt und inspiriert Jugendliche und Kinder mit Filmen, Vorträgen und Workshops. Vom 10. bis 15. September wird die sechste Ausgabe des fanfaluca – Jugend Theater Festivals Schweiz durchgeführt. Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Ästhetik und den Inhalten des zeitgenössischen Theaters für ein junges Publikum auseinander. Im Forum Schlossplatz befassen sich Schülerinnen und Schüler mit der Literatur von Paul Nizon, aber auch mit zahlreichen Kunstwerken. Des Weiteren werden im Museum Langmatt Baden zwei Ausstellungen konzipiert, um eine Auseinandersetzung mit der Malerei, Fotografie und Installationskunst zu ermutigen. Ausserdem sucht SAFARI Schulklassen für zwei neue und spannende Kulturvermittlungsprojekte.

Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre.

Team Kultur macht Schule
 
Medienkunst & Film

leuchtende violette Grafik
© Fantoche
Fantoche findet dieses Jahr vom 3. bis 8. September in Baden statt. Das abwechslungsreiche Festivalprogramm setzt sich aus über 300 animierten Kurz- und Langfilmen zusammen und wird von Präsentationen, Vortragsreihen und Ausstellungen begleitet. An diesem Festival können Klassen aller Schulstufen in animierte 2D- und 3D-Welten eintauchen. Nebst Filmen und Vorträgen können Schülerinnen und Schüler auch an diversen Workshops teilnehmen, die dazu animieren, eigene Ideen zu entwickeln und diese praktisch umzusetzen.
 
Theater & Tanz

Jugendliche stehen und sitzen in unterschiedlichen Posen vor eine Graffiti-Wand
Foto: Kalena Leo
Das fanfaluca zeigt jedes Jahr eine Auswahl aktueller Theaterproduktionen aus der ganzen Schweiz. Die sechste Ausgabe des Festivals, das vom 10. bis 15. September im Theater Tuchlaube und im Festivalzelt in Aarau stattfindet, präsentiert ein hochwertiges und vielseitiges Programm der Schweizer Jugendtheaterszene. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und Sekundarschule II erhalten die Chance, sich als Zuschauer oder in Workshops mit der Ästhetik und den Inhalten der gesehenen Inszenierung auseinanderzusetzen. Viele Aufführungen zeichnen sich durch ihre Mehrsprachigkeit aus oder kommen gänzlich ohne Worte aus.
 
Visuelle Kunst

schwarz-weiss Foto eines Mannes, der aus dem Fenster auf die Srasse schaut
Foto: Daniel Schwartz
Wie wird man Schriftstellerin oder Schriftsteller? Wie finden Autorinnen und Autoren zu ihrem Stil? Was lösen Texte aus und was bewirkt Literatur? Diesen Fragen gehen Schülerinnen und Schüler der 6. bis 9. Klasse und Sekundarstufe II im Rahmen der Ausstellung "Arm in Arm mit der Bildenden Kunst" nach. Im Fokus stehen der Werdegang und das Werk von Paul Nizon, einem der wichtigsten Autoren der Gegenwart. Schulklassen erhalten im Workshop mit der Kulturvermittlerin Anna Schiestl die Chance, sich mit Literatur und mit Kunstwerken auseinanderzusetzen. Denn am Anfang seiner Karriere studierte Nizon Kunstgeschichte, was einen Einfluss auf sein literarisches Schaffen hatte.

 
Ein junger Mann mit blau-weiss gestreiftem Pullover
© Museum Langmatt
Ab September finden im Museum Langmatt Baden zwei Ausstellungen statt. Für ihre Einzelausstellung im Museum entwickelt Renée Levi einen malerischen Dialog zwischen Innen- und Aussenraum und präsentiert erstmals Bilder in der Natur. Sie zählt zu den wichtigsten Schweizer Künstlerinnen im Bereich Malerei und Installation. Im Workshop können sich Schülerinnen und Schüler der 1. bis 9. Klasse und Sekundarstufe II mit der Bildkunst auseinandersetzen und selber kreativ werden. Die Sammlungsausstellung "Wenn Bilder sprechen könnten …" präsentiert Meisterwerke des französischen Impressionismus. Dabei werden bislang nicht gezeigte Archivalien und historische Fotografien miteinbezogen. Die Schülerinnen und Schüler sehen hinter die Kulissen und erfahren, wie und unter welchen Umständen die Bilder erworben wurden.
 
SAFARI: Partnerschulen gesucht

Schriftzug "Wo bleibt Nikita?" vor blauer Grafik
Foto: High Time Publishers
Das SAFARI-Projekt "Wo bleibt Nikita?" von Anabel Sarabi und Stephan Wegmüller beschäftigt sich mit verschiedenen Diskriminierungsformen, wie sie Schülerinnen und Schüler im Alltag und im Schulwesen erleben. Auf experimentelle und konstruktive Art und Weise werden Ein- und Ausschlussmechanismen erforscht und mit künstlerischen und performativen Mitteln verarbeitet. Das SAFARI-Projekt richtet sich an Klassen der Sekundarstufe I.

 
Ein junge Frau umarmt eine graue Wand
Foto: Bettina Eberhard & Michael Eul
Die Erzählung bildet die Grundlage dieses SAFARI-Projekts von Bettina Eberhard und Michael Eul. Aus ihrer eigenen Lebenswelt heraus bestimmen Schülerinnen und Schüler eine literarische Vorlage, die ihnen für die Entwicklung einer eigenen künstlerisch performativen Aufführung dient. In Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum wird mit unterschiedlichen medialen Mitteln experimentiert und szenische Darstellungen im Schulraum entwickelt. Gesucht wird eine Klasse der 6. Klasse, Oberstufe oder Berufsschule.
 
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