Museum Aargau – Ausgabe vom 25.10.2020
Museum Aargau – Ausgabe vom 25.10.2020
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Spannende Industriegeschichte(n) für Schulen
Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler; sie rennen mit Schwertern in der Hand.
Guten Tag
Erinnern Sie sich an Ihren ersten Schulausflug? Ich zog damals mit grossen Augen durch das Verkehrshaus Luzern, eine Welt vollgepackt mit Technik. Auch unsere neue Sonderausstellung "Von Menschen und Maschinen" in Windisch bietet ratternde Maschinen und viel Pioniergeist: Ab dem 23. Oktober 2020 zeigt diese Ausstellung die Highlights der Aargauer Industriegeschichte. Haben Sie etwa gewusst, dass Alufolie und Würfelzucker im Aargau erfunden wurden? Die Ausstellung nimmt Schulklassen mit auf eine Reise in die Welt von Arbeiterfamilien und Fabrik-Patrons.

Ein wichtiger früherer Industriezweig ist zudem im Oktober Thema auf Schloss Hallwyl: Im Textil-Oktober tauchen Schulklassen in die Geschichte der Baumwoll-Industrie im Aargau ein und bedrucken selber Baumwollstoffe.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Marco Castellaneta, Direktor Museum Aargau
 
SBB Historic-Gebäude, Windisch

Schwarz-weiss-Aufnahme mit jungen Knaben, die in einer Fabrik arbeiten.
Die Sonderausstellung „Von Menschen und Maschinen“ bietet ab 23. Oktober 2020 ein breites Angebot für Schulen: Die Führung „Schlaue Köpfe, flinke Finger“ (empfohlen für 5. und 6. Klasse) zeigt den Fabrikalltag der Kinder vor 200 Jahren. Auf der Führung „An die Arbeit!“ nehmen 7. bis 9. Klassen Industriegüter unter die Lupe und diskutieren, wie sich ihr Berufsleben mit der Digitalisierung gestalten könnte.
 
Schloss Hallwyl

Ein Mädchen bedruckt einen Stoff
Im 18. Jahrhundert lebten auf dem Gebiet des heutigen Kantons Aargau viele Menschen von der Baumwolle: Sie sassen zu Hause an Spinnrad und Webstuhl und bedruckten die Stoffe mit bunten Mustern. All dies erleben Schulklassen im Textil-Oktober auf Schloss Hallwyl: Eine kleine Ausstellung zeigt die Baumwollverarbeitung von damals. Im Workshop „Baumwolle überall!“ (3. bis 9. Klasse) bedrucken Schülerinnen und Schuler mit historischen Modeln eine Baumwolltasche.
 
Vindonissa Museum

Kleber mit Fussspuren am Boden des Vindonissa Museum
Das Vindonissa Museum in Brugg bietet einen weiteren spielerischen Rundgang durch die Ausstellung an: Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren folgen den Fussspuren von Wölfin Lupina und Kamel Anissa durchs Museum – und entdecken dabei römische Originalobjekte aus einer anderen Perspektive!

 
Dank der Unterstützung einer Aargauer Stiftung erhalten Schulklassen, die das Vindonissa Museum besuchen, einen Rabatt auf Eintritte und Vermittlungsprogramme bis zum Betrag von CHF 100.– (beschränktes Angebot).
 
IndustriekulTOUR am Aabach

Eine Collage mit Bildern und einem Smartphone-Bildschirm.
Der virtuelle Museumsraum von Museum Aargau ist um ein Angebot reicher: Die neue „Sophie-Tour“ der IndustriekulTOUR Aabach lädt zur Entdeckungsreise durch Wildegg. Schülerinnen und Schüler erleben mit ihren Smartphones, wenn Schlossherrin Sophie von Erlach-Effinger 1830 mit der Kutsche das Dorf erreicht und auf dem Weg zum Schloss Bekanntschaft mit einem Fabrikbesitzer schliesst. Das Angebot ist kostenlos.
 
Schloss Lenzburg

Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler.
Mit einer Zeitmaschine reisen Schülerinnen und Schüler vom Mittelalter in den Barock und weiter ins Jahr 1900. Dabei erfahren sie, wie die Menschen auf Schloss Lenzburg wohnten, assen und sich kleideten. Im Schlosshof lässt sich trefflich kegeln, mit der Armbrust schiessen oder Kreisel treiben. Mit neuen Ideen für alte Spiele kehren die Schulklassen in die Gegenwart zurück. Geeignet für die 3. bis 6. Klasse.
 
Schloss Wildegg

Ein Bub schreibt mit Federkiel
Eine prunkvolle Schlossanlage und ein funkelndes Kettenhemd: Bernhard Effinger (1658-1725) hatte es eindeutig zu Erfolg gebracht. Mit seiner Frau Barbara finden Schülerinnen und Schüler heraus, wie es der Adlige so weit gebracht hatte: mit Bildung, einem Krieg in Wien, mit viel Fleiss in der Schlossverwaltung und mit ein bisschen Grössenwahn… Schülerinnen und Schüler von der 3. bis 6. Klasse schmieden selber Pläne, schreiben mit dem Federkiel und werkeln an einem Kettenhemd. Dabei diskutieren sie, was sie der Nachwelt dereinst hinterlassen wollen.
 
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Departement Bildung, Kultur und Sport
Museum Aargau
 
Schloss Wildegg
5103 Wildegg
 
+41 (0)848 871 200
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